Informationen zu COVID-19

Lockerung der Massnahmen

Ab 6. Juni lockert der Bundesrat weitere Massnahmen. Viele der eingeschränkten Aktivitäten in den Bereichen Freizeit, Unterhaltung und Sport sind ab dann wieder möglich. Voraussetzungen dazu: Präsenzlisten, Schutzkonzepte und Einhalten der Hygiene- und Verhaltensregeln.

Weitere Informationen

Informationen der SOG


Schutzkonzept

Die FMH hat ein Schutzkonzept zum Betrieb von Arztpraxen herausgegeben, welches wir als Fachgesellschaft unterstützen. Zusätzlich haben wir für Sie relevante fachbezogene Informationen zusammengefasst. Wir möchten jedoch betonen, dass Sie die Situation stets selbst einschätzen und allfällige zusätzliche Massnahmen, die situativ notwendig erscheinen, treffen sollten.

  • Weniger Konsultationen einplanen, um Patientenansammlungen zu vermeiden
  • Telefonische Kontaktaufnahme vor Konsultation: Frage nach Fieber, Grippe-Symptomen, Durchfall, Verlust des Geruchsinns. Falls vorheriges Fragen nicht möglich, gleich bei der Ankunft der Patientin / des Patienten kurze Anamnese durchführen. Bei geringstem Verdacht, den Termin um drei Wochen verschieben. Bei dringendem Verdacht auf COVID-19 direkt zur Testung senden
  • Informationsblatt mit Erklärung der COVID-19-Symptome an der Eingangstüre anbringen
  • Patientinnen und Patienten informieren, dass sich allfällige Begleiterinnen oder Begleiter nicht in der Praxis aufhalten können
  • Plexiglasschutz für Personal am Empfang sowie Abstandsmarkierungen am Boden (2 Meter) anbringen
  • Spender für Desinfektionsmittel im Eingangsbereich aufstellen. Jede Patientin und jeder Patient sollte sich die Hände desinfizieren (Plakat mit Instruktionen aufhängen)
  • Wartezimmer: keine Zeitschriften oder Spielzeug zur Verfügung stellen. Bestuhlung so organisieren, dass ein Abstand von 2 Metern gewährleistet ist. Möglichst Kinder von Betagten trennen
  • Ärztin / Arzt und Praxispersonal waschen oder desinfizieren sich die Hände vor und nach jeder Konsultation
  • Im normalen Praxisbetrieb ohne COVID-19-Patientinnen und -Patienten tragen Ärztin und Arzt sowie Praxispersonal mit Patientenkontakt eine Schutzmaske (chirurgische Maske, FFP2-Maske für Ärztin / Arzt optional). Patientin und Patienten können optional eine Maske tragen. Dies ist auf jeden Fall zu empfehlen, wenn eine Perimetrie durchgeführt wird oder wenn es absehbar ist, dass die Konsultation länger andauert
  • Air-Puff-Tonometer nur verwenden, wenn die Patientin resp. der Patient und die behandelnde Person eine Maske tragen.
  • Tränenflüssigkeit ist ansteckend! - Hände stets gut desinfizieren oder Handschuhe tragen
  • Spaltlampe: Plexiglasschutz anbringen und diese nach jeder Patientenkonsultation reinigen
  • Reinigung aller Praxisflächen häufiger durchführen, Türen nach Möglichkeit offen stehen lassen. Erkundigen Sie sich beim Lieferanten spezifischer Geräte, wie man diese bestmöglich reinigt, ohne sie zu beschädigen.
  • Regelmässig alle Räumlichkeiten durchlüften (viermal täglich ca. 10 Minuten)
  • Unnötige Konversationen (bspw. an der Spaltlampe) vermeiden
Hilfsangebot für SOG-Mitglieder: Atemschutzmasken

Hilfsangebot für SOG-Mitglieder: Atemschutzmasken

Informationen: Reduktion der Fortbildungspflicht für das Jahr 2020
NEWS: 17.03.2020

Liebe Mitglieder

Nachdem der Bundesrat gestern die ausserordentliche Lage erklärt und die Massnahmen verschärft hat, senden wir Ihnen hier eine aktualisierte Version des gestrigen Updates zu COVID-19.

Wir müssen als Augenärztinnen und Augenärzte die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten – insbesondere der älteren und kranken, die zur Risikogruppe gehören – gewährleisten aber auch den Schutz unseres Personals und von uns selber sicherstellen. Wir müssen unbedingt vermeiden, dass wir zu einer Verbreitung von COVID-19 beitragen.

Seit heute gilt in der ganzen Schweiz: «Gesundheitseinrichtungen wie Spitäler und Kliniken, Arztpraxen und Zahnarztpraxen müssen auf nicht dringend angezeigte medizinische Eingriffe und Therapien verzichten.» (COVID-19-Verordnung 2 des Bundesrats, Art. 10a, Absatz 2)

Auch eine vorübergehende Schliessung der Praxis kann erwogen werden – im Tessin ist dies an unterschiedlichen Orten bereits erfolgt.

Weitere Informationen und Empfehlungen des Präsidiums der SOG:

• Für die tägliche Arbeit von Ophthalmologinnen und Ophthalmologen gewähren die chirurgischen Masken genügend Schutz. Sie benötigen also keine FFP2-Masken. Das BAG hat Empfehlungen zur Anwendung der Schutzmasken publiziert.

• Vermeiden Sie unbedingt, dass Kinder und gefährdete Personen sich gleichzeitig im Wartezimmer aufhalten.

• Organisieren Sie Termine so, dass es kaum zu Wartezeiten kommt (zum Beispiel eine Konsultation alle 30 Minuten).

Weitere Informationen zu COVID-19, etwa von der American Academy of Ophthalmology (AAO) und anderen Organisationen, werden fortlaufend auf unserer SOG Webseite zur Verfügung gestellt.

Nur wenn wir verantwortungsbewusst handeln, können wir zur Reduktion der Infektionen beitragen. Ich appelliere an Ihr Gewissen als Ärztinnen und Ärzte sowie an die soziale Verantwortung, die wir als Gesundheitsfachleute haben.

Freundliche Grüsse und bleiben Sie gesund!

Das Präsidium der SOG

Schreiben betreffend Schutzmasken

Weitere fachspezifische Informationen


Allgemeine Informationen


Bundesrat: Prüfung der bisherigen Strategie und gezielte Ausweitung der Unterstützungsleistungen
Factsheet: Telemedizin während der COVID-19-Pandemie
Abrechnung medizinischer Leistungen in Zusammenhang mit COVID-19
Kurzarbeit und Unterstützungsleistungen
WHO - World Health Organization
CDC - Centers for Disease Control and Prevention
Verband Deutschschweizer Ärztegesellschaften VEDAG
Informationen und Empfehlungen für Facharztpraxen des Tessiner Kantonsarztes