Wann sollten Sie rasch eine Augenärztin oder einen Augenarzt aufsuchen?
Bei bestimmten Beschwerden ist eine rasche augenärztliche Abklärung entscheidend.
Bei bestimmten Beschwerden ist eine rasche augenärztliche Abklärung entscheidend.
Bei bestimmten Beschwerden ist eine rasche augenärztliche Abklärung entscheidend. Zögern Sie nicht, eine Ophthalmologin oder einen Ophthalmologen aufzusuchen, wenn eines oder mehrere der folgenden Warnzeichen auftreten:
Eine Netzhautablösung ist ein medizinischer Notfall. Typische Warnzeichen sind Lichtblitze, ein plötzlich auftretender Russregen oder ein dunkler Schatten im Gesichtsfeld.
Erfahren Sie mehr darüber, wie eine Netzhautablösung entsteht, welche Risikofaktoren es gibt und welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Bei einer Augenverletzung sollten Sie umgehend eine Augenärztin oder einen Augenarzt aufsuchen. Bereits scheinbar harmlose Verletzungen können schwerwiegende Folgen haben.
Wie Sie Ihre Augen wirksam schützen und im Notfall richtig reagieren, erfahren Sie hier.
Ein plötzlicher Sehverlust oder eine vorübergehende Erblindung kann durch einen erhöhten Augeninnendruck oder eine Durchblutungsstörung verursacht werden. Auch in diesem Fall ist eine sofortige augenärztliche Untersuchung erforderlich.
Eine Hornhautentzündung kann zu einem Verlust des Sehvermögens führen und muss umgehend behandelt werden.
Viele Augenerkrankungen verursachen im Frühstadium keine Beschwerden.
Dazu gehören unter anderem:
Regelmässige augenärztliche Kontrollen helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Für folgende medizinische Untersuchungen und Behandlungen sind Ophthalmolog:innen zuständig:
Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Alterssichtigkeit werden in der Regel bei einer Optikerin oder einem Optiker erkannt und mit Brillen oder Kontaktlinsen korrigiert.
Bei Kindern stehen die Entwicklung des Sehens sowie Fehlsichtigkeiten und Schielen im Vordergrund. Unbehandelte Sehprobleme können unter anderem Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten oder schulische Probleme verursachen.
Im Jugend- und frühen Erwachsenenalter ist das Risiko für Augenerkrankungen grundsätzlich gering. Liegen jedoch familiäre Vorbelastungen – beispielsweise ein Glaukom oder ein erhöhter Augeninnendruck – oder eine zunehmende Kurzsichtigkeit vor, sind regelmässige augenärztliche Kontrollen sinnvoll.
Ab dem 40. Lebensjahr steigt das Risiko für altersbedingte Veränderungen des Auges. Dazu gehören:
Ab dem 60. Lebensjahr nimmt zusätzlich das Risiko für folgende Erkrankungen zu:
Gerade bei bestehenden Allgemeinerkrankungen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Hausärzt:innen und Augenärzt:innen besonders wichtig.
Ophthalmolog:innen sind für die medizinische (Vorsorge-) Untersuchungen und Behandlungen von Augenerkrankungen zuständig. Dazu gehören unter anderem:
Bei bestehenden Vorerkrankungen arbeiten sie eng mit den behandelnden Fach- und Hausärzt:innen zusammen.
Optiker:innen bestimmen die Brechkraft des Auges und beraten bei der Auswahl und Anpassung von Brillen und Kontaktlinsen für Fehl-, Weit- und Kurzsichtigkeit.
Im Rahmen von Vorsorge- und Screeningprogrammen arbeiten Optiker:innen und Ophthalmolog:innen eng zusammen. Werden bei einer optometrischen Untersuchung Auffälligkeiten festgestellt, erfolgt eine Überweisung an eine Augenärzt:in zur weiteren Abklärung.