Was machen Ophthalmolog:innen?

Augenärzt:innen, auch Ophthalmolog:innen genannt, helfen Menschen dabei, ihr Sehvermögen zu erhalten, indem sie eine Vielzahl von Augenerkrankungen diagnostizieren und behandeln.

Das Sehen ist ein Sinn, der für die Lebensqualität von entscheidender Bedeutung ist. Sowohl Erwachsene als auch Kinder können betroffen sein.

Augenerkrankungen in verschiedenen Lebensphasen

Augenerkrankungen im Alter

Bei älteren Personen treten bestimmte Erkrankungen aufgrund der natürlichen Alterung des Auges häufiger auf. Dazu gehört zum Beispiel der graue Star. Dabei wird die Augenlinse allmählich trüb und verschlechtert dadurch das Sehvermögen. Auch die Netzhautablösung ist altersbedingt ein wichtiger Risikofaktor. Bei einer Netzhautablösung ist schnelles Handeln entscheidend dafür, ob und in welchem Ausmaß die Sehkraft geschädigt wird.

Augenerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

Kinder besuchen Ophthalmolog:innen häufig wegen Erkrankungen, die mit ihrer Sehentwicklung zusammenhängen. Bei der Geburt sind die Augen des Menschen noch nicht vollständig ausgewachsen. Kinder haben häufig Probleme wie Kurzsichtigkeit. Das heisst, sie haben Schwierigkeiten, in die Ferne klar zu sehen. Ebenfalls kommt Astigmatismus häufig vor, der zu verschwommenem Sehen führt.

Sehr kleine Kinder, die schielen, sollten regelmäßig untersucht werden. Eine frühzeitige Behandlung ist entscheidend, damit sich die Augen richtig entwickeln können.

Augenverletzungen 

Auch bei Augenverletzungen sind Augenärzt:innen die richtigen Ansprechpersonen und Anlaufstellen. Wichtig ist, die Augen immer gut zu schützen, sei es bei der Arbeit oder bei privaten Aktivitäten, die für die Augen gefährlich sein könnten.

Gewisse Augenerkrankungen und -verletzungen erfordern eine Operation. Deshalb gibt es auch eine spezielle Weiterbildung in der Augenchirurgie.